VORSCHLAG: QBraille XL von Hims, Frontale Ansicht

Wir über uns


IPD ist ein Vertriebsunternehmen für Computersysteme, das sich auf die Beratung, Schulung und den Support von Technologien für Sehgeschädigte spezialisiert hat. Es wurde 1995 von dem sehgeschädigten Rechtsanwalt Manfred Jaklin gegründet.

Inzwischen ist IPD eines der etablierten Unternehmen am Markt, das mit vielen nationalen und internationalen renommierten Herstellern, wie Bones, Envision, Freedom Scientific, Hims International, Index, Kobavision, LVI Low Vision International, Optelek, OrCam, ViewPlus und Wortmann zusammenarbeitet. Dadurch ist IPD in der Lage, Ihnen die für Ihre Sehbehinderung und Ihren Einsatzbereich optimalen Hilfsmittel zu liefern.

Wir bieten Ihnen eine qualifizierte Beratung rund um unsere Produkte. Als zugelassener Hilfsmittellieferant der Krankenkassen nach § 126 SGB-V kann IPD Sie im privaten Bereich mit den erforderlichen Hilfsmitteln versorgen und übernimmt, sofern gewünscht, auch die Antragstellung für Sie. Durch Rahmenverträge mit diversen Krankenkassen kann IPD eine unkomplizierte und schnelle Versorgung mit den erforderlichen Hilfsmitteln sicherstellen.

Im Arbeitsplatzbereich eruieren wir die von Ihnen einzusetzenden Anwendungsprogramme und prüfen diese auf Barrierefreiheit und Anpassbarkeit, damit Sie Ihren Job effizient und effektiv wahrnehmen können.

IPD hat sich das Ziel gesetzt, die Teilhabe Blinder und hochgradig Sehbehinderter zu verbessern und durch hochwertige Hilfsmittel und qualifiziertes Personal einen wichtigen Beitrag zu einem selbstbestimmten Leben zu erbringen. Dazu werden alle Mitarbeiter kontinuierlich fortgebildet und unser Portfolio regelmäßig um innovative Produkte erweitert. Durch unser Qualitätsmanagement wird sichergestellt, dass Sie bei uns eine schnelle und effektive Versorgung erhalten. In unserem Wissensmanagement werden Informationen dokumentiert und stehen so allen Beratern zur Verfügung, um Ihnen bei der Beratung, dem Service oder Support schnell helfen zu können.

 

Referenzkunden

An dieser Stelle kommen unsere Kunden zu Wort. Wenn Sie auch gerne dabei sein möchten, schreiben Sie uns einfach einen Referenztext und schicken uns diesen per E-Mail zu. Die Berichte werden von uns im Originalwortlaut abgebildet und nur orthographisch korrigiert und formatiert.

Olaf Lichy, Envisioner

Mitte Mai 2023 erhielt ich die Envision Glasses Pro für eine vierwöchige Erprobung. Diesen Zeitraum hatte ich mir ausgesucht, weil ich mich zu dieser Zeit im Urlaub befand.
Ich wollte in Ruhe, an mir unbekannten Orten, die Envision Glasses Pro erproben.
 
Das Lesen von Texten funktioniert nach einer kurzen Zeit der Übung sehr gut.
Wie der Kopf oder das Schriftgut zu halten ist, wird von der Software angesagt, so dass nach einem kurzen Training alles wie von selbst läuft.
Es ist ein tolles Gefühl, wenn man auf einem Balkon sitzt und in Ruhe ein Buch, eine Zeitung oder eine Broschüre lesen kann, einfach so freihändig und ohne etwas anderem als dem Schriftstück in den Händen.
 
Aber auch unterwegs helfen die Envision Glasses Pro, mobil zu sein. Beispielsweise sucht die Brille für mich eine Sitzgelegenheit oder einen Ampelmast. Auch Treppen werden auf Anforderung gemeldet und darauf zu geleitet.
Eine Funktion, die ich persönlich spannend finde, dient dazu, einen Raum und dessen Mobiliar beschrieben zu bekommen. So kann ich mir sehr schnell ein Bild von mir nicht bekannten Zimmern und deren Ausstattung machen.
Und wenn ich einmal wirklich nicht weiterkomme, dann kann ich mir Hilfe von einem so genannten Ally holen. Das sind vertrauenswürdige Personen, die ich zu meinen Envision Glasses Pro eingeladen habe. Rufe ich sie mit meiner Brille auf ihrem Smartphone an, können wir miteinander sprechen und die Person sieht genau das, was meine Kamera der Envision Glasses Pro empfängt.
So können mir Dinge beschrieben werden, die die Brille vielleicht noch nicht erkennt oder die ich mit den Unterstützungen der Software trotzdem nicht alleine finde.
 
Es gäbe noch einiges über die Envision Glasses Pro zu berichten. Aber dafür reicht hier nicht der Platz. Die Software wird permanent weiterentwickelt, so dass noch spannende Funktionserweiterungen zu erwarten sind.
Eines sei noch erwähnt: ich bin voll blind, dennoch kann ich mit den Envision Glasses Pro aufgrund verschiedener in der Software hinterlegten Funktionen stets ohne sehende Hilfe arbeiten.

Christin Wissing, Psychologische Pyschotherapeutin in eigener Praxis in Cloppenburg

Seit 2001 vertraue ich auf die blinden- und sehbehindertentechnischen Kompetenzen der Firma IPD. Auch meine aktuelle Hilfsmittelausstattung habe ich Ende 2021 von der IPD erhalten. Dank einiger individueller Anpassungen und Schulungen kann ich meine Praxis darüber zum größten Teil selbst verwalten, obwohl die Praxisverwaltungsprogramme üblicherweise alles andere als barrierefrei sind.

Als gesetzlich blinde Schülerin mit kleinem Sehrest an einem Regelgymnasium hatte ich in den 90er Jahren viele Hilfsmittelfirmen ausprobiert, bis ich mit der IPD endlich eine Hilfsmittelfirma fand, die mich als individuelle Kundin wahrnahm, einen sehr guten Service und sehr hilfreiche Schulungen bot. Weil sich die Computerwelt und die Angebote seither zwar sehr stark verändert haben, der Service und die individuelle, unkompliziert-zielgerichtete Herangehensweise der IPD an meine Anfragen und Schulungswünsche jedoch nicht, bin ich seither als zufriedene Kundin dabeigeblieben, meinen Arbeitsplatz ausschließlich von der IPD einrichten zu lassen. Dabei ist mir wichtig, dass ich bei IPD unkompliziert telefonisch mit kompetenten und freundlichen blinden User*Innen über im Alltag aufkommende Schwierigkeiten z. B. nach Updates, sprechen kann und dort aus einer User-Perspektive verstanden werde.

Aktuell arbeite ich im Wesentlichen mit einem Laptop, der Sprachausgabe Jaws, einem Blindenschriftdrucker (Index Everest), einer Braillezeile, einem Bildschirmlesegerät und einem Scanner. So kann ich Patient*Innendaten verwalten, während der Therapiesitzungen auf einer mobilen Tastatur mitschreiben (was ich schreibe, höre ich bequem über Knochenleitkopfhörer, die Ohren bleiben für die Patient*Innen frei). Texte zur Anleitung von Übungen oder Fragen an Patient*Innen kann ich in Blindenschrift ausdrucken und mir Tabellen oder Grafiken am Bildschirmlesegerät ansehen, um sie während der therapeutischen Sitzungen verfügbar zu haben. U. a. können Fortbildungsmaterialien eingescannt und mir als barrierefreie Dokumente zur Verfügung gestellt werden. Meine Ausstattung erleichtert mir meine Arbeit sehr, damit bin ich rundum zufrieden.

Doloris Hosmann, Telefonistin im KRH Psychiatrie in Wunstorf

Ich heiße Doloris Hosmann. Seit 1986 arbeite ich als Telefonistin im KRH Psychiatrie in Wunstorf. Im Dezember 2012 wurde ich mit der Braillezeile Focus 80 und der Sprachausgabe Jaws von IPD versorgt. Ebenfalls wurden Anpassungen für SAP und die Alcatel Telefonanlage vorgenommen. Ich hatte drei ganztägige Schulungen vor Ort und etliche Fernschulungen, während denen sich ein Mitarbeiter der Firma IPD auf meinen Arbeitsplatzrechner aufschaltete.

Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass die Fernschulungen besser sind als die vor Ort. Wenn man mit mehreren Kollegen zusammenarbeitet, kann man sich besser auf die Fernschulung konzentrieren und die Kollegin kann ungestört weiterarbeiten. Auch kann man die Lerninhalte so in kleinen Portionen aufnehmen.

Die Braillezeilen sind bedienungsfreundlich und platzsparend. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich IPD nur weiterempfehlen.

Thomas Wirth, Gemeindereferent in Hannover

Als Gemeindereferent mit einer hochgradigen Sehbehinderung bin ich in Hannover in einer Kirchengemeinde und als Religionslehrer am Landesbildungszentrum für Blinde tätig. In meinem Büro habe ich eine auf meine Bedürfnisse abgestimmte Arbeitsplatzausstattung der Firma IPD. Dazu gehören ein PC mit Großbilddarstellung und Sprachausgabe mit Braillezeile, ein Bildschirmlesegerät mit Vorlesefunktion und ein Laser- sowie ein Braille-Drucker. So kann ich im Büro z. B. Schwarzschrifttexte für meine blinden Schüler in Punktschrift umsetzen und vervielfältigen und Texte in großer Schrift für meine sehbehinderten Schüler erstellen. Im Internet kann ich u.a. Bibeltexte in leichter Sprache finden und sie auf ein Diktiergerät - auch von der Firma IPD - aufsprechen lassen und mit in den Unterricht nehmen. Mit meiner Augenkrankheit Retinitis pigmentosa habe ich noch einen Sehrest, den ich dank der Großbilddarstellung des PCs und des Bildschirmlesegerätes noch gut nutzen kann, indem ich mir z. B. geschriebene Texte zum Korrekturlesen unter dem Lesegerät anschauen oder farbige Bilder vergrößert ansehen kann. Ich lese die Texte invers, d.h. kontrastreiche, weiße Buchstaben auf schwarzem Hintergrund. In den Räumen der IPD in Hannover-Bemerode konnte ich Geräte ausprobieren und mich beraten lassen, bevor ich die Arbeitsplatzausstattung bei meinem Arbeitgeber beantragt habe. Die Geräte wurden geliefert und angeschlossen. Was ich für sehr wichtig halte, ist die komplett auf meine Bedürfnisse abgestimmte Schulung. Ich kann im alltäglichen Berufsleben Punkte sammeln, die ich beim nächsten Schulungstermin ansprechen und abarbeiten kann. Auch wenn es zwischendurch einmal „hakt“, kann ich jederzeit telefonisch um Hilfe bitten bzw. kann mir über den Team Viewer auch aus der Ferne auf meinem PC geholfen werden. Ich fühle mich von der Hilfsmittelfirma IPD rundherum in guten Händen. Thomas Wirth, Gemeindereferent in Hannover

Einen kurzen Bericht zum Thema Orcam und Envision Glasses Pro finden Sie hier.

Hersteller

Vispero

www.vispero.com

HIMS

www.hims-inc.com

Index Braille

www.indexbraille.com

Bones

www.bones.ch

Koba Vision

www.kobavision.de

LVI

www.lvideutschland.de

VIEWPLUS

www.viewplus.eu

ORCAM

www.orcam.com

ESCHENBACH

www.eschenbach-optik.com

Terra
VORSCHLAG: Terra Partner

www.terra-computers.de

Envision
VORSCHLAG: Envision Logo

www.letsenvision.com

Optelec

www.optelec.de